Stromverbrauch: Ein Grund zur Freude

Heute flatterte die Stromverbrauchs-Jahresabrechnung meines Stromanbieters herein, den KWh-Wert kannte ich dank Ablesens ja schon. Auch dieses Jahr habe ich wieder Grund, mich zu freuen: 824 KWh Jahresverbrauch sind, glaube ich, ziemlich wenig, auch für einen Singlehaushalt.

Stromverbrauchs-Tabelle 2002 bis 2017
Stromverbrauch 2002 bis 2017

Den deutlichen Rückgang führe ich im Wesentlichen auf meinen neuen Kühlschrank zurück, den ich im November 2016 gekauft habe. Dieser sollte nur gerade die Hälfte des Stroms verbrauchen wie sein Vorgänger, der 18 oder 19 Jahre alt war.

Hmm… viel mehr Potenzial zur weiteren Verringerung des Verbrauchs habe ich jetzt allerdings kaum noch. Ok, die Waschmaschine vielleicht… bald einmal.

4 Gedanken zu „Stromverbrauch: Ein Grund zur Freude“

  1. Ich denke, da spielt in den Jahren um 2003 bis 2007 sicher die schrittweise Umstellung von Glühlampen und Leuchtstoffröhren auf Energiesparlampen eine Hauptrolle. Was dann schrittweise bis etwa 2013/14 in die Umstellung von Energiesparlampen auf LED-Beleuchtung überging. Seit 2014 habe ich ausschließlich LED-Beleuchtung in der Wohnung.

    Das dürfte den Löwenanteil an der sukzessiven
    Einsparung über die Jahre ausmachen.

    Dann gab’s mal ab 2011 einen deutlich sparsameren Flachbildfernseher in 40″, nach einem noch nicht so effizienten 32″ ab 2005, der seinerzeit die olle Röhre ablöste.

    Mein Fernsehkonsum ist langsam, aber sicher zurückgegangen und ich achtete über die Jahre immer mehr darauf, z.B. Lichter hinter mir wieder auszuschalten.

    Warum 2014 und 2015 der Verbrauch wieder anstieg, weiß ich irgendwie nicht so recht. Obwohl: Anfang 2015 habe ich eine neue HiFi-Anlage gekauft, deren Receiver deutlich mehr Strom zieht als der Vorgänger. Ich habe ab dann auch erheblich mehr Musik gehört und mehr Filme (Mehrkanalton in wesentlich besserer Qualität als zuvor) gesehen.

  2. Ich habe nicht mal solche Vergleichswerte, weil ich keine Verbräuche aufgezeichnet oder registriert habe. Das ist doof. In meinem Leben habe ich noch nie den Stromanbieter gewechselt, auch nicht die Kreissparkasse. Es ist wohl was dran, dass wir Deutsche zwar immer ne große Klappe haben und so tun, als wüssten wir alles besser. Dabei könnten wir mehr machen. Wozu eben auch gehört, sich umweltbewusster zu benehmen. Fernseher habe ich auch relativ neu. Der wird, denke ich auch viel weniger Strom verbrauchen. Der Kühlschrank ist jetzt schon wieder 10 Jahre alt (Einbauküche). Aber die neue Waschmaschine ist auf dem neusten Stand und der Trocker ebenfalls. Immerhin. Außerdem fahre ich kaum noch Auto. 🙂

    1. Ich habe meine alten Werte vor drei oder vier Jahren aus den Jahresabrechnungen zusammengestellt und in einer Tabelle erfasst. Seitdem beobachte ich das aufmerksamer.
      Viel am Verbrauch machen wohl Licht und ständige Großverbraucher wie der Kühlschrank aus. (Oder die Wasch- und Spülmaschinen bei siebenköpfigen Haushalten 😉

      Den Stromanbieter habe ich auch noch nie gewechselt. Ich habe vor ein paar Jahren mal Vergleiche angestellt und festgestellt, dass die billigen Anbieter im Grunde nur einjährige Köderangebote machen mit garantiertem einmaligen Jahres-Fixpreis. Danach garantieren sie alle absolut nichts mehr. D.h. man kann sich auf jährlichen Anbieterwechsel einstellen, was mir schlicht die Mühe und die paar eingesparten Euro nicht wert ist. (Ich weiß nämlich auch nicht, welche Knüppel die einem zwischen die Beine werfen, wenn man zu kündigen beabsichtigt.)

      Und ich höre gerade: Santana, Borboletta (1974). Was für eine feine Musik – und die LP (damals) war eine meiner ersten selbst gekauften Schallplatten überhaupt. Da hängen Jugenderinnerungen dran…

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