Danke, dann halt nicht

Kürzer kann man es kaum ausdrücken:

Kürzlich habe ich online nach einer Kneipe in der Nähe gesucht – und reichlich Treffer gefunden, allerdings keine davon im öffentlich zugänglichen Web. Alle Läden hatten ihre Speisekarten, Öffnungszeiten und so weiter ausschließlich auf Facebook. Danke, dann halt nicht.

Zitiert aus: Gregor Honsel in Technology Review

Es scheint leider so, dass inzwischen sogar viele Gewerbetreibende Facebook mit dem Internet verwechseln und wie selbstverständlich davon ausgehen, dass es sowieso „jeder hat“. Dass sie dann dafür sorgen, dass potenzielle Kunden nicht den Weg zu ihnen finden, die sich lieber im Internet (WorldWideWeb) bewegen als in einem vergleichsweise kleinen proprietären „sozialen“ kommerziellen Netzwerk, scheint sie und ihre „Follower“ nicht weiter zu stören. Es ist dann für mich einfach so, wie Gregor Honsel schreibt:

Danke, dann halt nicht…

Grundrecht auf Asyl… und dann weiter!

Friedrich Merz will das Grundrecht auf Asyl zur Diskussion stellen. Ein paar fadenscheinige Argumente dagegen hat er schon formuliert. Vorschubargumente. Schauen wir mal, ob er zum neuen CDU-Vorsitzenden gewählt wird. Dann werden wir sehen, dass das erst ein harmloser Anfang war. Es wird über solche schon im Voraus gesetzte Eckmarken hinaus auch nicht bei einem marktradikalen Schleifen des Sozialsystems bleiben, das wir noch haben. Wir werden auch erleben, dass bei Handlungsbedarf ganz neue Koalitionsmöglichkeiten ausgelotet werden…

Mit Merz werden eiskalte Zeiten anbrechen, Empathie in der Gesellschaft (der Rest davon) wird in die Tonne vermeintlicher »political correctness« getreten werden. Warten wir’s ab.

Bevor Verwirrung entsteht

Verantwortlich für den exorbitanten Preisanstieg von Benzin und Diesel in den letzten Tagen sind die Mineralölkonzerne. Niemand und nichts sonst.

Und warum erhöhen die Mineralölkonzerne die Literpreise? Na?

Richtig: Weil sie es können! 😉

Internet of Shit

Internet of Shit – Das ist die eigentlich zutreffende Bezeichnung für das sogenannte »Internet der Dinge«, in dem die neuen »smarten« Dinge, die offenbar immer mehr Menschen zu kaufen bereit sind, in völlig unkontrolliertem Wildwuchs alles an Daten »nach Hause telefonieren«, was nicht bei Drei auf dem Baum persönlich geschützter Daten verborgen ist.

Datenschutz und Datensicherheit ist den Geräteherstellern völlig egal bzw. die Daten, die sie erst einmal über uns gesammelt haben, werden sie zuverlässig vor uns schützen. Denn es sind diese Daten zur Profilbildung, an denen Produkthersteller interessiert sind. Im Grunde sind »smarte« Geräte vorrangig Überwachungswanzen, darüberhinaus jedoch auch noch so nachlässig und schlampig entwickelt, dass sie oft auch noch von Dritten von außen manipuliert werden können.

Ich bin jedenfalls absolut sicher, dass in meinem Haushalt noch sehr lange Zeit kein »smartes« Gerät eine offene Internetverbindung finden wird…