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Wenn es zu mehr nicht reicht…

(Lesedauer: ca. 1 min)

Der Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses hat das an Udo Lindenberg verliehene Bundesverdienstkreuz als »Judaslohn« bezeichnet. Lindenberg hätte wohl irgendwie gegen die AFD »gesabbert«.

Offenbar reicht es bei Herrn Brandner zu nicht mehr, als daraufhin antisemitischen Stuss zu sabbern und dumpf rechtsradikal zu provozieren. Des Geistes Kind kennen wir schon.

Zu einer prominenten Rolle in der AFD reicht das ja. Das ist doch auch was…

Abgewählt… na also, geht doch!

Heute ist Herr Brandner als Ausschuss… ähh…vorsitzender abgewählt worden.

Dies war eine gute Tat. Der Rechtsausschuss könnte jetzt eine Pause einlegen, dann weiter tagen und warten, bis die AFD einen neuen Vorsitzenden präsentiert. Den kann sie dann gleich unbesehen auf denselben Ausschuss-Abfallhaufen schicken, denn er wird kein besserer Ausschussvorsitzender sein. Diese Partei hat offenbar nichts besseres als rechte Provokateure mehr oder minder extremistischer Prägung zu bieten, die unablässig gegen politische Gegner pöbeln und Fremdenhass, Antisemitismus, Sozialneid, Ausgrenzung Andersdenkender und eine wachsende Neigung zur Gewalt in der Gesellschaft schüren. Und die sich dabei noch medial (nur scheinbar) geschickt als „Opfer“ undemokratischer Kräfte inszenieren. (Was dem Fass an tumber Lächerlichkeit noch den Boden ausschlägt…)

2 Antworten auf „Wenn es zu mehr nicht reicht…“

Besonders perfide an Brandners Gerede ist, dass er durch die Verwendung des Begriffes „Judaslohn“ Lindenberg sowie dessen Konformität mit „dem System“ ausdrückt. Alle, die gegen die AfD sind, gelten als Speichellecker des Establishments. Da hat er sich nun wirklich den perfekten Adressaten ausgesucht. Es ist bedauerlich, dass der Mann das Amt des Rechtsausschusses innehat und man ihm diesen Job wahrscheinlich nicht so leicht „wegnehmen“ kann.

Da, keine 12 Tage später und der Störenfried ist beseitigt. Geht doch!

Der Typ musste gehen, denn er war wirklich absolut unerträglich. In einer Zeitung wurde anlässlich dieser guten Tat mal aufgelistet, wen der alles und mit welchen übelsten Tiraden innerhalb des Zeitraums beleidigt und beschimpft hat, seitdem er weiter vorne im Licht der politischen Öffentlichkeit steht:

Da blieb mir wirklich fast die Spucke weg, Trump ist ein liebreizendes Lämmchen dagegen. Unfassbar.

In meinen Augen ein indiskutabler Kotzbrocken übelster Sorte, der auch im Bundestag überhaupt nichts zu suchen hat.
(Hat der Kinder? Die täten mir echt leid. Wenn ich so einen Vater hätte, ich würde mich so was von schämen…)

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