Ich vermute, fast jeder arbeitende Mensch, in dessen Arbeitsumfeld es eine (oder mehrere) sogenannte »Teeküchen« gibt, kennt das Phänomen, das ich an dieser Stelle die Beständigkeit fremder Gegenstände nennen will:
Gewöhnlich kennt jeder tägliche Nutzer einer solchen Gemeinschaftsküche seine Geräte und seine täglichen Mitbringsel. Sie werden genutzt und danach gespült oder beseitigt, wie auch immer.
Diese kleine Welt der Gewohnheiten bekommt einen Riss, wenn fremde oder seltene Nutzer dieses Ortes dort Gegenstände hinterlassen:

Diese leere Wasserflasche hat ein einmaliger Nutzer unserer Teeküche hinterlassen – seit mehr als zwei Wochen steht sie nun mehr oder weniger exakt an diesem Platz auf der Arbeitsplatte, je nachdem, wo die tägliche Reinigungskraft sie beim Platteputzen hinschiebt.
(Ich denke, morgen früh werfe ich sie weg…)
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