Ein Beitrag für die Blogwochen 2025 von Robert, Dirk und Benedikt
Bloggen und Geld verdienen – Zwischen Leidenschaft und Monetarisierung

Mit meinem Blog irgendwie Einnahmen zu generieren war für mich nie ein Thema. Nicht am Anfang, nicht in den Jahren bis heute und auch in Zukunft nicht.
Irgendwelche Werbe-Netzwerke ins Blog einzubinden (und gar noch Google…), war und ist für mich eine absolute NO-GO-Vorstellung.
Mein Blog ist meine ganz private Veranstaltung, ich mache das aus Lust und Laune, man könnte es auch »Hobby« nennen.
Es gibt für mich nichts zu »monetarisieren« (für mich ein geradezu abscheuliches Wort in diesem Zusammenhang), es gibt nichts zu finanzieren, und es gibt nichts zu re-finanzieren.
Das sind Begriffe aus der Wirtschaftswelt, die in meinem Privatleben keine Rolle spielen. Ich verfüge durch mein Einkommen jederzeit über eine gewisse Menge Geld und ich gebe eine gewisse Menge Geld aus. Da ich gelernt habe, mit Geld umzugehen, ist die zweitgenannte Menge Geld immer kleiner als die erstgenannte.
Meinen Lesern Werbung zuzumuten, um die paar lächerlichen Euros jährliche Hostingkosten reinzubekommen, würde mir niemals einfallen. Schon alleine deswegen nicht, da ich selbst weitestgehend werbefrei im Netz surfe.
Darüber hinaus bin ich ziemlich überzeugt davon, dass Geld Inhalt macht. Das heißt, wenn Geld (Monetarisierung, Re-Finanzierung, Verwertung) im Spiel ist, wird das nicht ohne Einfluss auf die Inhalte bleiben. Das Blog ist dann letzten Endes ein Wirtschaftsgut, das auch im gedanklichen Rahmen von Kosten und Kostendeckung betrieben wird.
Das soll tatsächlich nicht bedeuten, dass ich etwas gegen kommerziell betriebene Blogs hätte – es gibt sie, mehr oder minder stark unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt, und das ist völlig OK für mich. Aber sie sind etwas anderes als rein privat – hobbymäßig – betriebene Blogs.
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