Vorerst wird Sprache im wurstlichen Gebrauch nicht weiter säuerlich versödert oder reaktionär ausgemerzt.

Ich singe, und wer will, singt mit:
(1,2,3,4,5…)
Veggieburger Veggieburger Veggieburger vegetarische Bratwurst vegetarische Bratwurst
Veganes Schniiiizel veganes Schniiiitzel
Veggieburger Veggieburger Veggieburger vegetarische Bratwurst vegetarische Bratwurst
Veganes Schniiiizel veganes Schniiiitzel

Es bleibt also dabei: Wurst ist das, was drin ist und nicht das, was vorgebliche »Sprachbewahrer« hineinsödern oder herausmerzen wollen. Ein »Fremdwurstverbot« bleibt uns (vor-) erst einmal erspart. Auch die (ähem..) Kackwurst bleibt folglich dieselbe, auch wenn kein Fleisch drin sein sollte. Und der (politische) »Hanswurst« bleibt damit natülich ebenfalls erlaubt. Auch wenn in dem wenig substanzielles Fleisch drin ist.
Wie lange, ist allerdings die Frage. Politikern von der EU-Resterampe fallen meist Wege ein, wie sie ihren ideologischen Flachsinn von vorgestern durch- und in Verordnungsform gepresswurstet bekommen. Da kennt man bekanntlich inzwischen auch keine Grenze mehr zum braunen Rand, wenn‘ s um Stimmen geht. Die bekommt man bekanntlich ganz schnell mit ins Boot, wenn’s um irgendwelchen eine vorgebliche Kultur bewahrenden Bockmist geht.
Was mich angeht, habe ich längst verschiedene fleischlose Brat- und Wurstprodukte probiert und meistenteils für gut essbar befunden. Also esse ich gelegentlich auch solche Sachen. Ich mache dafür kein dümmliches ideologisches Fass auf wie Politiker, die glauben, anderen ihre prekären retardierten Sprachvorstellungen aufzwingen zu müssen.
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