In Kürze beginnt wohl die Fußball-WM. In den letzten Monaten habe ich mir jedes Mal, wenn ich medial mit dem Thema in Berührung kam, dieselbe Frage gestellt:
Warum interessiert mich das (noch) ?
Zuletzt dann:
Warum sollte mich das (noch) interessieren?
Ja, genau: Warum?
Bin ich überhaupt (noch) Fußballfan?
Nein, bin ich eigentlich nicht mehr, schon länger nicht. Da gibt es den wahrscheinlich unvermeidlichen lokalpatriotischen Reflex, die Geschicke der lokalen Bundesliga-Mannschaft (Eintracht Frankfurt) zumindest randständig zu verfolgen. Aber die Nationalmannschaft hat irgendwann in den vergangenen zwei bis vier Jahren mehr oder minder aufgehört, mich zu interessieren. Ich könnte jetzt, sofort, im Moment, nicht einen Spieler im möglichen Aufgebot nennen. Außer vielleicht dem offensichtlich Jetzt-wieder-Nr.1-Torhüter Manuel Neuer. Da war wohl irgendetwas im Vorfeld passiert, dass er das nicht mehr war, und jetzt isser’s wieder. Ich weiß es nicht, es interessiert mich nicht, ich habe keinerlei Meinung dazu.
Ich habe auch keinerlei Meinung (mehr) zu anderen Dingen rund um das Thema deutsche Nationalmannschaft, Bundestrainer, Spielort USA, FIFA-Funktionäre und was sonst noch alles.
Ja, warum schreibe ich das dann? Vielleicht wäre Schweigen angemessen?
Nun, Fußball, vor allem der nationalmannschaftliche, hat mich einst einigermaßen interessiert. Ich habe Spiele, EM, WM, verfolgt, zum Teil mit Begeisterung. Verband Hoffnungen mit neuen Bundestrainern und mehr. Irgendwie ist das weg, verschwunden.
Vielleicht schaue ich ja doch das eine oder andere Spiel. Wenn es zeitlich passt.
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