Was sind das für Preise?

Ich hatte wieder einmal etwas neue »alte« Musik für mich entdeckt und wollte eigentlich ein paar CDs kaufen, per Download oder auch per physischer CD.

Es handelte sich um vier Alben eines Jazz-Musikers, der vor allem in den Sechziger- und Siebzigerjahren gut im Gespräch war – und der mir schon lange bekannt ist. Aber Alben von ihm hatte ich bisher keine in meiner Sammlung:

Hubert Laws (*1939), Flöten und Saxophon

Nachdem ich per Streaming in einige Alben hineingehört hatte, schaute ich bei meinen üblichen Quellen, was per Download oder CD verfügbar ist.

Ich staunte nicht schlecht.

Hubert Laws, Afro Classic (1970)

  1. Amazon (CD): 18,91 €
  2. JPC (CD): 18,99 €
  3. Qobuz (FLAC): 14,69 €

Hubert Laws, Morning Star (1973)

  1. Amazon (CD): 19,50 €
  2. JPC (CD): 18,99 €
  3. Qobuz (FLAC): 14,69 €

Hubert Laws, The San Francisco Concert (1977)

  1. Amazon (CD): 21,53 €
  2. JPC (CD): 18,99 €
  3. Qobuz (FLAC): 14,69 €

Hubert Laws, Say it with Silence (1978)

  1. Amazon (CD): /
  2. JPC (CD): /
  3. Qobuz (FLAC): 14,69 €

Ich meine, ich habe mich seit etwa einem Jahr nach Markteinführung der CD (frühe Achtziger) damit abgefunden, dass diese niemals billiger werden würden als die LP, und ich habe damit bis heute recht behalten. Aber für vier alte Alben aus den Siebzigern solche Preise zu bezahlen, sehe ich heute nicht mehr ein. Jeder, der darf und kann, hat mit fünfzig Jahre alten Titeln, die immer in den Back-Katalogen waren, sein Geld verdient. Was soll das also?

Dann streame ich diese Musik eben weiterhin…

Kommentare

Ein Kommentar zu „Was sind das für Preise?“

  1. Avatar von Lars

    Ich habe über die letzten 10 Jahre meine CD Sammlung wieder komplett aufgebaut und bin über die Preise nicht überrascht. Represses von alten Sachen sind meist teurer, weil die herausgegebene Stückzahl geringer ist und weil Sammler einfach mehr zahlen. Dazu kommt, dass auch auf dem Gebrauchtmarkt die Preise gestiegen sind. Das macht es nicht besser, ist aber leider so.

    Man kann alte Pressungen gut über discogs zusammenkaufen, aber da hast du häufig höhere Versandkosten. Der einzige Lichtblick, den ich finanziell geben kann, ist das gekaufte CDs mit der Zeit amortisieren. So ist es bei mir, weil ich eigentlich immer irgendwas von meinen 200 CDs als mp3 irgendwo laufen habe.

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