Blog: borisstumpf.de

  • M(aus)todon

    Vor rund einer Stunde habe ich meinen Mastodon-Account gelöscht. Schon im Juni hatte ich erklärt, wie wenig bis gar nichts ich im Grunde mit solchen Timeline-basierten Kommunikationskanälen anfangen kann. Nach diesem Modell funktioniert weder meine Wahrnehmung der Welt, noch entspricht sie meinen Gewohnheiten, mich zu informieren. Das war ursprünglich schon meine Vermutung gewesen, und die

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  • Langeweile

    Thomas Gigolds Anmerkungen zur Langeweile (vor allem zur Smartphone-Abhängigkeit) haben mich – ganz ungelangweilt – inspiriert: Ich sitze gerne im Zug und schaue Videos von Menschen, die im Park auf einer Bank sitzen und Menschen beobachten, die Videos von Menschen schauen, die im Zug sitzen und aus dem Fenster schauen. (von mir)

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  • Vergesslichkeit

    Ich so: »Ich hab‘ vergessen, wie man das richtig einstellt.« Anderer so: »Aber ich hab’s dir doch vor knapp einem Jahr erklärt!« Ich dann so: »War wohl so. Aber ich bin inzwischen 65. Seit rund 45 Jahren geht das mit dem Erinnern nach und nach schlechter, weil ich eben älter geworden bin.« Anderer dann: »Öhmm…«

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  • Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe

    Ein Beitrag für die Blogwochen 2025 von Robert, Dirk und Benedikt In meinen Blogs hat es immer die Möglichkeit zum Kommentieren gegeben. Für mich gehört diese Möglichkeit essenziell zur Welt der Blogs. Ein Blog ohne das ist in meiner Wahrnehmung eher so etwas wie ein Mitteilungsblatt. Artikel, Beiträge zur Kenntnisnahme in blogähnlicher Aufbereitung. Ich beobachte,

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  • Wichtige und unwichtige Informationen

    Es geht darum, welche Informationen ein Medienanbieter als wichtig erachtet und welche eher als beiläufig interessant. Und welche er hinter seiner Paywall zum kommerziellen Angebot »verschwinden« lässt und welche er auf der kostenlosen Frontseite seiner Publikation allen Lesern zur Verfügung stellt. Es ist eine Frage der Bewertung und Entscheidung. Zwei Möglichkeiten stehen zur Auswahl, eine

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  • Geschmacks-Erinnerung

    Ich habe mich kürzlich mit einer Kollegin unterhalten über Erfahrungen unserer jeweiligen Kindheit. Essen, Mahlzeiten, die für uns gewöhnlich waren. Gute Erinnerungen (viele), schlechte Erinnerungen (wenige). Geschmackserinnerungen sind nach meiner Erfahrung im Leben äußerst beständig. Ein Standard zum Mittagessen zum Beispiel war für mich von ganz früher Kindheit bis etwa zum fünfzehnten Lebensjahr Grießbrei mit

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  • Automatischer Übersetzungs-Unfug

    Nicht nur auf YouTube begegnet mir seit einiger Zeit der grassierende automatische Übersetzungs-Unfug in Form von inhaltlich wie sprachlich (Intonation) miserabel generierten Synchronisationen. Nein, auch statische Webseiten verwenden offenbar immer häufiger automatische Übersetzungstools, um anhand der aufrufenden IP-Adresse (vermute ich, oder irgendeiner anderen Browserkennung), die entsprechende Sprachversion des Textes einzustellen. Da diese Übersetzungstools, auch wenn

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  • Rosenblüten fraktal

    Heute beim Experimentieren entstanden: Zwei Pärchen von Rosenblüten, die in fraktale Hintergrundstrukturen eingebunden sind. Erzeugt hat sie ein trainierter Stable Diffusion XL (SDXL) 1.0 – Checkpoint namens NewHorizonXL auf CIVITAI.

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  • 25 Jahre Medienwandel – Das Blog als Konstante?

    Ein Beitrag für die Blogwochen 2025 von Robert, Dirk und Benedikt 25 Jahre passt zwar für mich jubilarisch nicht ganz – ich blogge seit 21 Jahren, dieses Blögchen hier gibt es seit 11 Jahren – aber das macht ja nichpfz, oder? Vor 25 Jahren, 2000 also, nutzte ich das Internet, genauer, das WorldWideWeb, schon etwas

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  • Woke anyone?

    Ein Zitat macht die Runde. Und während die Sau gerade kräftig durch Bloggersheim getrieben wird, gucke ich mir das Spektakel aus der Ferne an und formuliere das Statement einfach so, wie ich es sehe: Woke bedeutet am Ende nur, dass ich Achtsamkeit gegenüber Schwächeren zeige. Ob jemand damit ein Problem hat, ist mir völlig egal.

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