Leben im Klo

Wenn jemand Zeit seines Lebens und im Kern seiner ganzen armseligen Existenz im Abflussrohr seiner Männer-Toilette steckt, morgens seinen prekären Stinkschädel aus der Schüssel streckt, den Tag lang seinen verschissenen Blick in die Welt richtet und abends seinen Kopf wieder zurück in die Schüssel zieht, dann, und nur dann wird er das Vorhandensein geschlechtsneutraler Toiletten in Schulen als einen Anlass für einen kriegerischen Überfall auf ein anderes Land nennen.

So wie der hier…

(Das gibt doch dem Wort »Scheißregime« noch eine weitere Bedeutungsnuance)

Dank an Marina Weisband, die diese menschliche Absonderlichkeit gefunden und auf Mastodon berichtet hat.

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