Smartphone mit belegten Brötchen

Der Kaufbelegzwang-Unsinn treibt eine neue Blüte:
Wie die Frankfurter Neue Presse heute schreibt, gibt es eine Beleg-App für Smartphones, mittels derer man über einen Scanner einen QR-Code einlesen kann, worauf der entsprechende Kaufbeleg kontaktlos aufs Smartphone übertragen wird. Belegpflicht des Händlers gesetzkonform erfüllt.

Dazu fällt mir eigentlich nur Folgendes ein:
Der Kauf zweier Brötchen (oder Croissants) ist für mich ein belegloser Vorgang. Unter gar keinen Umständen wird daran mein Smartphone beteiligt sein. Ich nehme dafür auch keinerlei Beleg in papierner Form entgegen. Der Bäcker wird also den Beleg ausdrucken müssen und anschließend wegwerfen dürfen, was den Thermopapier-Berg für meine zwei Brötchen bei jedem zukünftigen Kauf um ein paar Quadratzentimeter vergrößern wird.
Das Ganze ist ein politisch geschaffenes künstliches Problem, das völlig außerhalb meiner Verantwortung liegt und ich werde in keiner Weise an der Bewältigung von Umweltproblemen mitwirken, die man gar nicht ohne Not hätte schaffen müssen.

Ps. Ich bin mal gespannt, ob demnächst der eine oder andere Datenschutzexperte herausfindet, ob und wo überall hin diese App »Grüner Bon« ihre angesammelten Nutzerdaten zwecks werbewirksamer Auswertung »nach Hause telefoniert«…

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