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Lockdown,konsequent gedacht

(Lesedauer: ca. 2 min)

Die Deutsche Ministerpräsidentenregierung unter Vorsitz der Bundeskanzlerin hat den nächsten »Lockdown« des Alltagslebens für den November beschlossen. Um die Kontaktmöglichkeiten der Bevölkerung so weit wie möglich »herunterzufahren«, wird der Veranstaltungs-, der Gastronomie- und der Freizeitbetrieb weitestgehend eingestellt. Damit soll die Weiterverbreitung des Corona-Virus wirkungsvoll gebrochen werden. Die Kontaktmöglichkeiten der Menschen werden stark eingeschränkt:

Abstand halten und Kontakte verringern – das gehört zu den wichtigsten Maßnahmen. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen – maximal zehn Personen. Dies gilt verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert. Feiern auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen und privaten Einrichtungen werden als „inakzeptabel“ bezeichnet.

https://www.tagesschau.de/inland/corona-regeln-november-101.html

Wir alle sollten das – freiwillig – konsequent, aber wirklich konsequent umsetzen. Wir bleiben wirklich weitestgehend kontaktfrei und meiden alle Situationen, wo wir mehr als absolut nötig in zufälligen Kontakt mit fremden Personen geraten können. Das heißt, auch Einkäufe im Einzelhandel schränken wir auf das unbedingt Notwendige ein: Lebensmittel und Artikel des unmittelbaren persönlichen Bedarfs.

Einkaufszentren und -Meilen, Kaufhäuser, den Einzelhandel von Konsumgütern des nicht unmittelbaren Bedarfs meiden wir konsequent.

Kleidung, Elektroartikel, Spielsachen u.a.m. kaufen wir online ein und lassen sie uns liefern.

Darüber hinaus meiden wir, wo immer möglich, öffentliche Verkehrsmittel und nutzen eigene Füße, Fahrräder, Motorroller, Motorräder und Autos.

Das mag gewisse Folgen nach sich ziehen, aber Konsequenz in der Eindämmung des Virus ist nun einmal dringend angezeigt. Da sollten wir keine fragwürdigen halben Sachen machen.

Der von unserer Ministerpräsidentenregierung eingeleitete »Lockdown light« ist nicht konsequent und wird sein Ziel nicht in erforderlichem Ausmaß und Zeit erreichen.

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Mehrwertsteuersenkung – Konjunktur ankurbeln?

(Lesedauer: ca. 1 min)

Im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 wird die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent respektive 7 auf 5 Prozent gesenkt. Damit (u.a.) soll die Konsum-Konjunktur angekurbelt werden.

Die Mehrwertsteuersenkung wird den Bund knapp 20 Milliarden Euro kosten.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/faq-mehrwertsteuersenkung-101.html

Ich beziehe meine Rechnung auf die Anzahl von ca. 41,4 Mio privaten Haushalten in Deutschland und gehe davon aus, dass ein Anteil von rund 60 Prozent des o.g. Betrages tatsächlich beim Verbraucher ankommt. (Ach, ich unverbesserlicher Optimist!)

  • 60 Prozent von 20 Mrd EUR = 12 Mrd EUR
  • 41,4 Mio private Haushalte
  • 184 Tage

Demnach entfallen von der Senkung der Mehrwertsteuer auf jeden privaten Haushalt pro Tag:

  • 1,58 EUR, oder:
  • 48,30 EUR je Monat

Wie geschrieben, gehe ich optimistischerweise von einem Umfang von 60 Prozent aus, der bei den Verbrauchern tatsächlich als Bruttopreis per Mehrwertsteuersenkung ankommt. Ernsthaft bezweifle ich das aber stark und rechne eher mit nur maximal 40 Prozent (1,05 EUR bzw. 31,50 EUR). Dem Handel ist schließlich und grundsätzlich auch das Hemd näher als der Rock (Jacke..)…

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Exit-Strategie?

(Lesedauer: ca. 1 min)

Wie bescheuert seid ihr denn?

Aus diversen wirtschaftlich interessierten Kreisen wird offenbar der Ruf nach einer Exit-Strategie zur Aufhebung der Gegenmaßnahmen gegen Die Corona-Pandemie lauter.

Wir imaginieren mal ein Wildwestszenario:

Eine Bande schießwütiger Banditen hat sich in den zerklüfteten, bewaldeten Hügeln rund um Prosper City verschanzt und knallt alles ab, was sich außerhalb der Straßen der Stadt oder unmittelbar am Stadtrand bewegt.

Um die Bürger seiner Stadt zu schützen, hat der Sheriff eine Ausgangssperre für den Stadtrand und für die Umgebung außerhalb der Stadt verhängt.

Gerüchten zufolge sollen noch mehr Banditen im Anmarsch sein, um an dem Schützenfest teilzunehmen.

Nach ein paar Tagen, ohne dass eine Entspannung der Lage eingetreten ist, fordern Gewerbetreibende den Sheriff auf, eine Exit-Strategie vorzulegen, wie man möglichst zügig wieder zum Normalzustand der freien Bewegung in und um die Stadt gelangen kann. Denn sonst drohten den Geschäften in und im Umland der Stadt große wirtschaftliche Schäden bis hin zu einer Pleitewelle.

Was wird der vernünftige Sheriff wohl antworten?

»Während noch weitere schießwütige Gangster im Anmarsch sind und der Belagerungszustand immer bedrohlicher wird, verlangt ihr eine zügige Rückkehr zur (geschäftlichen) Normalität?«

»Wie bescheuert seid ihr denn?«

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Schwarze Nullen

(Lesedauer: ca. 2 min)

Ich finde den Aspekt der »Schwarzen Null« der herrschenden Wirtschaftsideologie ja eigentlich auch gut: Ein ausgeglichener Haushalt ist was Feines. Im Grunde mache ich das ja auch so:

Ich achte darauf, am Jahresende ausgeglichene Finanzverhältnisse zu haben, besonders eben keine Schulden! Und ins neue Jahr gehe ich dann ohne Schulden und das halt ich das ganze Jahr durch.

Ich gebe nicht mehr aus als ich verdiene und aus Vermögensanlage erziele, bzw. ich sorge dafür, dass am Ende mehr als eine schwarze Null übrig bleibt: Ein kleines Plus muss schon sein.

Ich nenne das private Altersvorsorge durch Sparen und sinnvolle Geldanlage.