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Wie ein Cockerspaniel

(Lesedauer: ca. 2 min)

Es gibt Situationen, da habe ich das Gefühl, in eben diesem Moment ein Hund, z.B. ein Cocker Spaniel zu sein.

Visualisiere einen Hund, dem du gerade versuchst, Einsteins allgemeine Relativitätstheorie in Grundzügen zu erklären. Du schaust ihm dabei tief in die Augen. Was zurückblickt, ist eine seltsame Mischung aus unbedingter Treue, der Frage, ob es jetzt Fresschen gibt und — Nichts. Leere. Dazwischen immer wieder phasenweise abschweifende Aufmerksamkeit.

Genau so fühlte ich mich gestern, während ich einen längeren einführenden Webartikel über Smart Home las.

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123456

(Lesedauer: ca. 2 min)

Tastatur_Symbolbild

Die Ziffernfolge 123456 ist der Deutschen liebstes und meistgenutztes Passwort, wie das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) ermittelte. Ich glaube, das war schon so, als Passwörter für Onlinezugänge eingeführt wurden. Näher liegend ist vielleicht noch password. Diese originelle Zeichenfolge rangiert auf Platz 5.

Wahrscheinlich benutzen die meisten Deutschen solch eine zuverlässig merkbare Zeichenfolge gleich für alle Onlinezugänge. Man hat ja nichts zu verbergen, und warum sollte ausgerechnet mich unbedeutende Person jemand online per Passwort- und Zugangsklau angreifen wollen.

Leider ist dieses gefährlich nachlässige Verhalten online schlichter Ausdruck des (selbstverschuldeten) Desinteresses, genährt aus (selbstverschuldeter) Ignoranz und Bequemlichkeit.

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Nichts zu verbergen?

(Lesedauer: ca. 1 min)

Jeder Mensch hat etwas zu verbergen. Wer etwas anderes behauptet, mit dem stimmt etwas nicht und man sollte sehr genau überlegen, welche Informationen man mit dieser Person teilt.

Mike Kuketz im Kuketz-Blog

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Internet of Shit

(Lesedauer: ca. 1 min)

Internet of Shit – Das ist die eigentlich zutreffende Bezeichnung für das sogenannte »Internet der Dinge«, in dem die neuen »smarten« Dinge, die offenbar immer mehr Menschen zu kaufen bereit sind, in völlig unkontrolliertem Wildwuchs alles an Daten »nach Hause telefonieren«, was nicht bei Drei auf dem Baum persönlich geschützter Daten verborgen ist.

Datenschutz und Datensicherheit ist den Geräteherstellern völlig egal bzw. die Daten, die sie erst einmal über uns gesammelt haben, werden sie zuverlässig vor uns schützen. Denn es sind diese Daten zur Profilbildung, an denen Produkthersteller interessiert sind. Im Grunde sind »smarte« Geräte vorrangig Überwachungswanzen, darüberhinaus jedoch auch noch so nachlässig und schlampig entwickelt, dass sie oft auch noch von Dritten von außen manipuliert werden können.

Ich bin jedenfalls absolut sicher, dass in meinem Haushalt noch sehr lange Zeit kein »smartes« Gerät eine offene Internetverbindung finden wird…