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Die kluge Mehrheit

(Lesedauer: ca. 1 min)

Am vorgestrigen Samstag haben in Frankfurt anfangs rund 300, später dann bis zu 500 Personen (vorgeblich) gegen die Einschränkungen angesichts der Corona-Pandemie demonstriert.

Wie viele davon anteilig wortführende Rechtsradikale, Nazis, Verschwörungsesoteriker, sogenannte »Impfgegner«, »Reichsbürger«, andere Meinungs-Sonderlinge oder bloß irritierte Mitläufer waren, die glaubten, für irgendetwas Gutes einzustehen und nicht in Wahrheit für dumme Parolen, Lügen und verschwörerischen Schwachsinn, ist wohl nicht festzustellen.

Leider wurde in den Medien nicht die gute Nachricht vermittelt, dass sich ca. 99,95 % der demonstrationsfähigen Frankfurter Bevölkerung nicht an diesem hanebüchenen Aufmarsch beteiligt haben.

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Kein Zusammenhang

(Lesedauer: ca. 1 min)

Das Handwerk will weniger Ausbildungsplätze anbieten. Das ist wohl eine Erkenntnis aus einer Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Zur Begründung hat das Handwerk wahrscheinlich mal in die Krabbelkiste gegriffen und ist auf das Coronavirus gestoßen.

Andererseits wird ja vom Handwerk seit Jahren der sogenannte Fachkräftemangel beklagt. Aber was schreibe ich da von Dingen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben.

Von daher dürfte der angezeigte Verzicht auf Ausbildungsplätze gar kein Problem für die Zukunft des Handwerks in Deutschland darstellen. ok

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Darrel Hickox, ein Held unserer Tage

(Lesedauer: ca. 1 min)

Ihr wisst wahrscheinlich nicht, wer Darrel Hickox aus Jasper County in Illinois ist. Ich wusste es bis eben auch nicht. Dann las ich in Fefes Blog über Äußerungen dieses Herrn, was mir den ganz sicheren Schluss ermöglichte, dass sich Darrel Hickox Zeit seines Lebens physisch wahrscheinlich noch nie, intellektuell aber ganz sicher noch niemals aus Jasper County in Illinois herausbewegt hat. Dazu muss man gar nichts weiter über diesen Herrn wissen…

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Sachen gibt’s in Frankfurt…

(Lesedauer: ca. 2 min)

…die hätte ich bisher kaum geglaubt. Dass ich mal einen CDU-Vorschlag gutheißen würde gegenüber den Planungen der SPD und den Grünen.

Verkehrspolitisches

Zur Zeit ist das nördliche Mainufer (der Mainkai) zwischen Untermeinbrücke und Alter Brücke versuchsweise für den Durchgangsverkehr gesperrt. Es ist ein einjährig befristeter Versuch, zu ermitteln, wie sich die dringend gewünschte Verkehrsberuhigung rund um den wichtigen touristischen Knotenpunkt vom Römerberg zum Mainufer, dem Eisernen Steg als dem wesentlichen Fußgängerübergang zum linksmainisch gelegenen Museumsufer erreichen lässt.

Ursprünglich – a priori – war ich selbst der Ansicht, dass die Totalsperrung der geeignete Weg wäre, diesen wichtigen und höchst attraktiven innerstädtischen Bereich für die Fußgänger und Radfahrer zu gewinnen und den zügigen Auto-Durchgangsverkehr zu verbannen.

Die Stadt hat also den einjährigen Versuch gestartet, der sich demnächst dem Ende nähert. Es hat sich wohl gezeigt, dass es eine erhebliche Verkehrszunahme auf der linksmainischen, der Sachsenhäuser Seite gibt, die z.T. für große Missstimmung der dortigen Anrainer und Anwohner sorgt. Ich habe das gelegentlich, nicht aber intensiv in der Presse verfolgt: Die Lage hat sich im Verlauf des Probejahres offenbar nicht entspannt, der Verkehr hat sich nicht weiter verteilt, die Probleme blieben bestehen.

Der aktuelle Vorschlag

Nun liegt aktuell – also a posteriori – ein Vorschlag der CDU-Fraktion zum Kompromiss auf dem Tisch, der wie folgt aussieht (gemäß Bericht in der FNP von heute, S. 8 unten):

Der gesamte Mainkai im Bereich wird zurückgebaut von zur Zeit drei auf zwei Fahrstreifen – einen pro Fahrtrichtung. Hinzu kommen je ein Radweg oder Radstreifen pro Richtung und ein Tempolimit auf 30 Km/h. Der wichtige Übergangsbereich von Römerberg zum Eisernen Steg wird mittels einer breiten Aufpflasterung für Passanten barrierefrei niveaugleich gemacht und somit zusätzlich sichtbar für den Verkehr auf dem Mainkai eingebremst. Hinzu käme eine platzgerstalterische Gesamtfassung für den Abweg vom Römerberg, dem Vorplatz des Historischen Museums, dem (neuen) Mainkai-Übergang bis zum Mainufer/Eisernen Steg.

Verehrte Vertreter*Innen der CDU-Fraktion Frankfurts: Mit diesem Vorschlag haben Sie mich auf Ihrer Seite!

(Dass ich so etwas hier mal schreiben würde…) 😉