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Exit-Strategie?

(Lesedauer: ca. 1 min)

Wie bescheuert seid ihr denn?

Aus diversen wirtschaftlich interessierten Kreisen wird offenbar der Ruf nach einer Exit-Strategie zur Aufhebung der Gegenmaßnahmen gegen Die Corona-Pandemie lauter.

Wir imaginieren mal ein Wildwestszenario:

Eine Bande schießwütiger Banditen hat sich in den zerklüfteten, bewaldeten Hügeln rund um Prosper City verschanzt und knallt alles ab, was sich außerhalb der Straßen der Stadt oder unmittelbar am Stadtrand bewegt.

Um die Bürger seiner Stadt zu schützen, hat der Sheriff eine Ausgangssperre für den Stadtrand und für die Umgebung außerhalb der Stadt verhängt.

Gerüchten zufolge sollen noch mehr Banditen im Anmarsch sein, um an dem Schützenfest teilzunehmen.

Nach ein paar Tagen, ohne dass eine Entspannung der Lage eingetreten ist, fordern Gewerbetreibende den Sheriff auf, eine Exit-Strategie vorzulegen, wie man möglichst zügig wieder zum Normalzustand der freien Bewegung in und um die Stadt gelangen kann. Denn sonst drohten den Geschäften in und im Umland der Stadt große wirtschaftliche Schäden bis hin zu einer Pleitewelle.

Was wird der vernünftige Sheriff wohl antworten?

»Während noch weitere schießwütige Gangster im Anmarsch sind und der Belagerungszustand immer bedrohlicher wird, verlangt ihr eine zügige Rückkehr zur (geschäftlichen) Normalität?«

»Wie bescheuert seid ihr denn?«

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ÖPNV-Ärgernisse

(Lesedauer: ca. 1 min)

Hier in Frankfurt scheint es sich bei den Fahrern von Straßenbahnen und Bussen eher langsam herumzusprechen, dass man nach dem Anhalten an einer Haltestelle automatisch die Türen öffnet, so dass Fahrgäste berührungslos ein- und aussteigen können.

Eigentlich sollte diese Maßnahme auch in zukünftigen Post-Coronazeiten beibehalten werden, da sie nebenbei auch zu einer spürbaren Beschleunigung der Haltestellenabläufe beiträgt.

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Voraussetzungen

(Lesedauer: ca. 1 min)

Wir leben ja in der Gewissheit, dass alle Dinge so sind, wie sie sind: Ich gehe ins Kino, ich gehe ins Theater, ich gehe einkaufen, ich fahre tanken – alles funktioniert ganz selbstverständlich. Dass das immer Voraussetzungen hat, wird gar nicht wahrgenommen.

Patrick Larscheid, Leiter des Gesundheitsamts Berlin-Reinickendorf, im Interview mit dem Tagesspiegel, zitiert nach der FAS, 15. März 2020, Feuilleton S. 33

M.E. eine der klügsten Erkenntnisse, die in den letzten Wochen geäußert wurden.

Wir alle werden in der nächsten Zeit reichlich Gelegenheit haben, über Selbstverständlichkeiten einmal nachzudenken …

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SARS-CoV-Sig2

(Lesedauer: ca. 1 min)

Bisher nicht weiter beachtet, hat sich vor allem im Rhein-Main-Gebiet offenbar eine Variante bzw. ein Abkömmling des Corona-Virus mit der wissenschaftlichen Bezeichnung »SARS-CoV-Sig2« stark ausgebreitet. Anders als der biologische Vorfahre befällt dieser allerdings vornehmlich elektrische Signal- und Weichenanlagen der Deutschen Bahn AG und führt zu Störungen und Ausfällen derselben.

Inzwischen gilt der gesamte Streckenraum des befallenen Gebietes als hochinfektiös, Behörden sprechen mittlerweile offen von einer »Bahndemie«, die kaum noch unter Kontrolle zu halten sei.

Ein Überspringen des Virus auf Fahrgäste der Deutschen Bahn AG wurde bisher nicht beobachtet, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Zum Eigenschutz sollten Fahrgäste vor allem Geduld aufbringen und in den Quarantänebereichen an den Strecken (»Bahnhöfe«) ruhige Wartestellung einnehmen. Ältere von den Störungssymptomen Betroffene können sich etwas helfen, indem sie sich verstärkt an bessere alte Zeiten der Deutschen Bundesbahn erinnern.