Musik, digital nicht im Heimnetz

Im letzten Artikel blieb ich ja etwas ratlos, was die Belieferung meiner Ohren mit Musik aus dem Heimnetz angeht – inklusive Gapless-Wiedergabe und Bildern in der Bedienungs-App.

Meine nächste Überlegung führte mich dahin, es nicht via Netzwerk (Festplatte am Router) zu versuchen, sondern alternativ einfach per USB-Kabelverbindung, die Festplatte an den Onkyo-Receiver angeschlossen. Das würde ja auch ausreichen, denn die Zulieferung aus dem Netz benötige ich eigentlich nicht.

Also die Festplatte direkt an den Receiver angeschlossen, eingeschaltet, mittels Onkyo Remote App den entsprechenden Eingang aufgerufen, und siehe und höre da:

Musik, gapless (zusammenhängend, wo nötig) wiedergegeben mit Coveranzeige in der App!

Was will ich noch mehr? Manchmal ist die einfachste Lösung eben die beste…

Für’s Erste jedenfalls…

Musik, digital im Heimnetz – die Downsides

Kürzlich schrieb ich ja über meinen Umstieg von CDs auf digitales Streaming, einschließlich gerippter CD-Sammlung u.a.

Als Nachtrag sozusagen heute diese Anmerkungen, dass dabei (noch) nicht alles Gold ist, was gold glänzt – also die momentanen Downsides der ganzen Angelegenheit.

Gapless? Wie jetzt? Ohne Lücken? Nicht doch!

Meine bevorzugte Streaming-App auf dem Tablet, BubbleUPnP, weigert sich standhaft, zusammenhängende Stücke (FLAC-Tracks, die ohne Pause aufeinander folgen) auch so abzuspielen – gapless eben. Ich habe gefühlt 300 Websites zum Thema gelesen, 180 Tutorials und Tipps & Tricks abgearbeitet, es geht einfach nicht.

Die Onkyo Remote App, die meinen Onkyo natürlich auch steuern kann, kann es dagegen einfach. Gapless, kein Problem. Aber…

Gapless? Klar! Dafür halt keine Covers!

Die Onkyo Remote App zeigt mir keine CD-Covers an. Nur ein Platzhaltersymbol. Die Cover sind sowohl in die FLACs eingebunden als auch als JPGs in den Albumordnern abgelegt. Ich habe hierzu (gefühlt…) 250 mögliche Standard-Dateinamen ausprobiert. Nop. Keine Coverbilder.

Auch in diesem Fall: Websites, Tutorials, Tipps & Tricks

Immerhin zeigt BubbleUPnP wenigstens die Bilder an, wenn auch in reichlich bescheidener Qualität (Websites, Tutorials, Tipps & Tricks…). Ich konnte bislang noch nicht einmal ein klares Statement finden, welche Bildgröße denn nun optimal ist (600 x 600 px? 900 x 900 px? … …)

Ich werde weiter daran arbeiten… 🙁

 

Aus der Kindheit

Als ich noch klein und jung war, ist mein Vater ab und zu Samstags vormittags mit mir im Auto von Sossenheim nach Mammolshain bei Kronberg gefahren, zu den Kronthaler Quellen. Ein kurzer Rundgang dort, ein paar Wasserflaschen aus den Quellwasser-Zapfstellen befüllt, und dann wieder zurück nach Hause, wo Mutter inzwischen sicher das Essen fertig hatte.

Kronthaler QuellenHeute habe ich diesen Ort wieder einmal aufgesucht, denn die Quellen sind heute noch zugänglich. Das Wasser aus den mehreren Quellen habe ich – aus der Erinnerung –  sofort am Geschmack wiedererkannt.

 

Das ist der digitale Rest!

Es ist vollbracht! Ich habe meinen (nahezu) gesamten Musik-CD-Bestand zurück in Daten-Rohform gebracht (FLAC 16/44) und auf einer Festplatte gespeichert. Zuzüglich einer jeweils aktualisierten 1:1-Sicherung auf einer weiteren Platte. Inzwischen höre ich meine Musik via Heimnetz – die Festplatte hängt am Router, dieser wiederum gibt per CAT6-LANkabel die Daten über einen kleinen Uplink-Router weiter an die möglichen Zielgeräte.

Rest-Alben, nicht digitalisiert
Das ist der Rest!

Als Digitalspieler fungiert zur Zeit mein dicker Onkyo-AV-Receiver, bedient und datenvermittelt wird via WLAN über die Android-App BubbleUPnP. Das ist insgesamt der kürzestmögliche Signalweg, und es klingt absolut ausgezeichnet. Das ist der digitale Rest! weiterlesen