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Bundesweiter Warntag

(Lesedauer: ca. 1 min)

Heute ist… war bundesweiter Warntag.

An diesem Tag werden sich in ganz Deutschland zeitgleich Warn-Apps bei ihren Nutzerinnen und Nutzern melden, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen. (…) Pünktlich um 11 Uhr am 10. September werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in ganz Deutschland mit einem Probealarm die Warnmittel ausgelöst.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/warntag2020-1780552

Ja. Hm. Sirenen gibt es in Frankfurt m.W. keine mehr, die aus meiner Jugend bekannten pilzähnlichen Gebilde auf vielen Dächern wurden irgendwann abgebaut. Es hat ja in den letzten Jahrzehnten auch eher wenige Luftangriffe gegeben.

Über Warn-Apps auf Mobilgeräten verfüge ich nicht, Radio und Fernsehen waren um 11 Uhr ausgeschaltet und digitale Werbetafeln habe ich hier in meiner Ecke überhaupt noch keine wahrgenommen.

Irgendwie blieb ich also ungewarnt… 🙁

Zum Glück ist nix passiert.

Update um 19 Uhr

Laut Bundesinnenministerium war der bundesweite Warntag ein »Fehlschlag«. Es hat wohl zahlreiche Pannen und Verzögerungen gegeben, so dass eben nicht bundesweit um 11 Uhr über alle Systeme gewarnt wurde und dementsprechend auch 20 Minuten später die Entwarnungen ausblieben. Auch die Meldungen über Warn-Apps auf Mobilgeräten kamen – wenn überhaupt – wohl nicht zum avisierten Zeitpunkt an.

Jetzt will man den Schlamassel analysieren und aufarbeiten.

Irgendwie blieb ich also ganz folgerichtig ungewarnt… 🙂

Zum Glück ist ja nix passiert.

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Hohn und Verachtung

(Lesedauer: ca. 1 min)

Bereits 2018 – und nun bestätigt – hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass Facebook den Eltern vollen Zugriff auf das Facebook-Konto ihrer 2012 verstorbenen Tochter gewähren muss. Und was geschah?

Der Konzern hatte daraufhin den Eltern einen USB-Stick mit einem PDF-Dokument mit unstrukturierten Daten von rund 14.000 Seiten Umfang überreicht. Zugang zum dem Konto, dass in einen sogenannten „Gedenkzustand“ versetzt wurde, erhielten die Eltern bisher nicht.

Die Handreichung eines solchen völlig nutzlosen PDF-Dokuments ist in meinen Augen eine Verhöhnung der verstorbenen Tochter und der Eltern und zeigt m.E. die ganze Verachtung des Konzerns für einen einzelnen Menschen und dessen Angehörige.

Es zeigt die ganze Selbstherrlichkeit einer Konzernführung und deren widerwärtige Arroganz gegenüber Menschen und dem Recht.

Das ist zum Kotzen, Facebook.

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Tretroller-Idioten

(Lesedauer: ca. 1 min)

Man erkennt recht leicht, ob sich in der näheren Umgebung kürzlich Idioten aufgehalten haben. Man muss nur schauen, wo und wie sie ihre Leih-Tretroller abgestellt haben…

Straße mit unmöglich abgestellten E-Scootern
Wenn Idioten Tretroller abstellen…

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Getreidekaffee, nicht ganz unproblematisch

(Lesedauer: ca. 2 min)

Wer kann sich noch an »Caro-Kaffee« erinnern? Früher auch »Landkaffee« oder »Plantagentrank« genannt. Tatsächlich ist das Heißgetränk, das sich auch sehr gut kalt anrühren und genießen lässt, ein Aufbrühgetränk aus verschiedenen Getreiden und Zichorie, gelegentlich mit etwas Feige abgerundet.

Ich bin in meiner Kindheit mit Caro aufgewachsen, das war der Kaffee-Ersatz, den ich als Kind anstelle von echtem Kaffee trinken durfte. Ich mag das Zeug heute noch, und es gibt das Getränk ja auch noch. Heute nicht mehr vom ursprünglichen Erfinder und Hersteller Franck + Kathreiner GmbH, sondern seit 1971 von Nestlé.

Womit wir schon beim Problem angekommen wären: dem Markeninhaber und heutigen Hersteller, der den ursprünglichen Produktionsstandort in Deutschland (Ludwigsburg) 2018 schloss und die Produktion nach Portugal verlagerte. Was ganz sicher nicht dem schöneren Wetter dort geschuldet war.